Schmetterlinge

Ausstellung der Original Wandtafelzeichnungen zum Schmetterlingszyklus von Juni bis September 2006.

„In der Tat hat man, wenn man den Schmetterlingsflügel ins Auge fasst, im Grunde vergeistigte Erdenmaterie vor sich. Dadurch, dass die Materie des Schmetterlingsflügels farbdurchdrungen ist, ist sie vergeistigte Erdenmaterie“.

„Ebenso wie man dem Schmetterling folgen kann in der Bewunderung seiner schillernden Farben, kann man ihm folgen in der Bewunderung der flatternden Freude über diese Farben. Das ist etwas, was im Grunde genommen bei den Kindern schon kultiviert werden sollte, diese Freude an der Geistigkeit, die herumflattert in der Luft“.

„Der Schmetterling ist im Grunde genommen ganz ein Lichtgeschöpf. Und indem die Luft durchdrungen wird vom Lichte, wählt der Schmetterling innerhalb dieses Licht-Luftdaseins nicht das Luftdasein, sondern das Lichtdasein; die Luft ist ihm nur der Träger. Die Luft sind die Wogen, auf denen er gewissermassen herumschwimmt, aber sein Element ist das Licht“.

„Die Erde ist umwoben von den Schmetterlingen: sie sind die kosmische Erinnerung; und von dem Vogelgeschlechte: es ist das kosmische Denken; und von der Fledermaus: sie ist der kosmische Traum, das kosmische Träumen“.

„Schaue die Pflanze
Sie ist der von Erde
Gefesselte Schmetterling.
Schaue den Schmetterling
Er ist die vom Kosmos
Befreite Pflanze“.

Alle Zitate aus : Rudolf Steiner Gesamtausgabe
Der Mensch als Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Weltenwortes. Zwölf Vorträge, Dornach 1923. (GA. 230 / TB 757 )