Der 2. Goetheanumbau in seiner Landschaft.
Photographien von Christiaan Stuten.
22. Mai bis 30. August 2008
Bildband baag Verlag Arlesheim
ISBN 3-9523102-1-2
45,- CHF
Ob Ingelsteiner Fluh, Passwang oder die Felsen Balsthal, jeder dieser Orte bietet eindrückliche Bilder. Da spannen sich Klüfte, ragen Felsenhäupter, hat die Natur bizarre Gestalten geschaffen. Im Gegensatz dazu: Talblick, Felder, Wiesen, Spuren von Menschen und ihrer Arbeit. Wem der Jura selbst in diesen Tagen zu wolkenverhangen oder zu steil ist, kann noch bis zum 30. August im Rudolf Steiner Archiv im Haus Duldeck gegenüber dem Goetheanum auf Entdeckungsreise gehen. Christiaan Stuten nimmt mit auf eine Wanderung durch eine verzauberte Landschaft. Anblick, erster Blick, Begegnung. Mittendrin, mal vor strahlender Bläue, mal im Silbergrau eines nebelzarten Wintertages, der andere „Felsen“. Der Goetheanum-Bau – in seiner Landschaft. Die Ausstellung zeigt in grossformatigen Fotografien Aussschnitte des gleichnamigen Buches von Stuten und Wilfried Hammacher, dessen Veröffentlichung im letzten Jahr voranging. Etwa 40 Jahre hat Stuten das Motiv zur Entstehung des Buches begleitet. Sein liebevoller Blick macht Landschaft und Bau gleichermassen lebendig. Er lädt den Betrachter ein Verwandtes und Verschiedenes zu Entdecken, vielleicht auch, im Original genauer hinzuschauen. Wo liegt der Unterschied von Natürlichem und Geschaffenem?
Wer jetzt Lust bekommen hat, kann versuchen, das Ende des Regenbogens zu finden.
Susanne Böttge

