die tat, die mich meint entdecken -
die frage, die mich ruft hören -
den blick, der mich sucht wiederspiegeln -
mag vorübung sein.
Besser spät als nie - es gibt ihn wieder (auch wieder regelmässig) den: Archivnewsletter. Diesmal im Fokus: Ausstellungen, Soziale Plastik, Kongress zur Menschenwürde 18. bis 21.Juli. Anmeldung jetzt: www.ursache-zukunft.net
Einblicke ins Programm:
Bienensterben. Durch eine Verkaufsperformance von Katja Nibuhr (Alanus Hochschule), werden 107 Kunstobjekte Apis Regina/Mella D107 in 'Gold' verwandelt, welches dem Verein Mellifera zu Gute kommt. Die 107 'Unikate' sind gestaltet von der Künstlerin Laurence Rogez, welche auch am Samstag , den 21. Juli um 14:00 durch ihre Ausstellung' to bee or not to bee' im Speisehaus am Goetheanum, führen wird. www.speisehaus.ch
Opium 1000 von der Sonne getrockneter Rosenbriketts werden von Teheran über Stuttgart nach Dornach gebracht. Diese Rosenblöcke werden in Erinnerung an die Energie-Speicher von Joseph Beuys ein weiteres Mal als Wärmeelemente ihre Kraft entfalten, indem durch den Abbau des Wärmeblocks, ein Geldstrom für neue Projekte entsteht und so den Kreislauf weiterführt. http://www.waerme-blog.de/
Klimawandel 25 Schüler aus 7 Nationen standen am 19. April 2007 mit Messlatten und Schwimmwesten ausgestattet am Basler Rheinufer und begannen als „Agents of Change" eine Aktion zum Klimawandel. Der Künstler James Reed hat die 'Relikte' bzw. Werkzeuge dieser Sozialen Skulptur in die Ausstellung im Goetheanum integriert und wird während des Kongresses anwesend sein.
Not Täglich von 11:00 bis 17:00 werden Vertreter von Initiativen, welche sich den brennenden Fragen der Zeit als Haupt- und Herzensanliegen kompetent verschrieben haben, in der Wandelhalle zu Gast sein. Zu Gespräch und Ausstausch laden u.a. ein: Amnesty, Transparency, Memorial, Ärzte ohne Grenzen, Alliance for Childhood, Monte Azul, Omnibus für Direkte Demokratie und Acacia.
Kapital Die Ausstellung Joseph Beuys - Rudolf Steiner, ist während der Kongresstage täglich von 9:30 bis 19:00 geöffnet. Führungen um 14:00: Walter Kugler (Do), Francesca Oppedisano (FR) und Johannes Stüttgen (Sa). Filme aus dem Achberger Beuys Archiv mit Rainer Rappmann vom FIU Verlag am Samstag um 14:00 im englischen Saal. Katalog zur Ausstellung: www.pforteverlag.com
Würde Am Abend des 21. Juli gestaltet das Forschungsfeld 'Soziale Kunst' ein Open Air Sommerfest mit Festbuffet, Preisverleihung für die Gewinner des Scheib-und Fotowettbewerbs und lateinamerikanischer Musik von Capelle Latin. Mit einer 'Hommage an den Himmel', einem stillen Feuerwerk (ca. 22:00)des Künstlers Peter Gschwend, findet Ursache Zukunft mit einem Blick zu den Sternen seinen vorläufigen Abschluss.
28.6. 'Vortrag von Volker Harlan. 12.7. 'Das Wesen der Künste' Lesung mit Dorothea Deimann. 20.9. Verletzbarkeit und Sensibilisierung Bildzyklus von Klaus Ziegert. Vernissage. 25.10. Eröffnung der Wandtafelausstellung in Melbourne/Australien.

Im Bestand des Archivs ist ein Neueingang zu verzeichnen. Seit dem 26. Juni 2007 ist das Archiv im Besitz des Sonderdruckes „Die Philosophie Friedrich Nietzsche’s als psycho-pathologisches Problem“, aus der „Wiener klinischen Rundschau“ mit einer persönlichen Widmung von Rudolf Steiner für Ludwig Jacoboski. Ludwig Jacobowski, geboren am 21. Januar 1868 in Strelno/Posen, stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie, studierte in Berlin und Freiburg und lebte später als Feuilletonist, Herausgeber und Schriftsteller in Berlin. Er gehörte zum Kreis der „Kommenden“. Rudolf Steiner beschrieb ihn folgendermassen: „Ludwig Jacobowski war der Mittelpunkt des sich immer mehr vergrössernden Kreises. Jeder liebte die liebenswürdige, ideenerfüllte Persönlichkeit, die in dieser Gemeinschaft sogar feinen, edlen Humor entfaltete.“ Eine ausführliche Würdigung Ludwig Jacobowski findet sich in GA 32 „Gesammelte Aufsätze zur Literatur“.
Demnächst: Rudolf Steiner in Kunst und Architektur. Walter Kugler u. Simon Baur (Hrsg.), mit Texten u.a. von Szeemann, Metgen, Stüttgen, Gassner, Magnaguagno - Dumont Verlag (lieferbar ab 9/07.).
Einen wunderschönen Sommer wünschen die Mitarbeiter des Rudolf Steiner Archivs.
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